Testen Sie Ihr Darmkrebsrisiko

Testen Sie Ihr Darmkrebsrisiko

Darmkrebs ist die einzige Krebserkrankung, die sich fast vollständig vermeiden lässt.
Das gilt auch für die meisten vererbten Darmkrebserkrankungen, die einen Anteil von 30 % an der Gesamtzahl der Darmkrebserkrankungen haben.
In Familien mit vererbtem Darmkrebs haben direkte Verwandte der Erkrankten
(Eltern, Geschwister und Kinder) ein zum Teil stark erhöhtes Risiko für Darmkrebs
und sollten unter Umständen bereits ab dem 25. Lebensjahr mit der Darmkrebsfrüherkennung (Darmspiegelung) beginnen.

ja nein
1. Ist bei einem direkten Verwandten eine Darmkrebserkrankung aufgetreten?
2. Ist bei einem direkten Verwandten ein Darmpolyp (Adenom) vor dem
50. Lebensjahr aufgetreten?
3. Ist in Ihrer Familie bei mindestens drei erstgradigen Verwandten
(Eltern, Geschwister, Kinder) eine der folgenden Krebserkrankungen vor dem 50. Lebensjahr aufgetreten: Darm-, Gebärmutter- oder Magenkrebs?

 

So vermeiden Sie Darmkrebs

  • Wenn Sie Frage 1 mit Ja beantwortet haben und mit dem an Darmkrebs erkrankten Familienmitglied direkt verwandt sind, d.h. bei einem Elternteil oder einem Ihrer Geschwister eine Darmkrebserkrankung aufgetreten ist, dann bedeutet dies für Sie selbst, dass Sie ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs haben.

    Sie sollten dann 10 Jahre vor dem Alter, an dem das mit Ihnen verwandte Familienmitglied erkrankte, eine Darmspiegelung durchführen lassen, spätestens jedoch mit 50 Jahren.

  • Wenn Sie Frage 2 mit Ja beantwortet haben und mit dem an einem Darmpolypen erkrankten Familienmitglied direkt verwandt sind, d. h. bei einem Elternteil oder einem Ihrer Geschwister ist ein Darmpolyp aufgetreten, dann bedeutet dies für Sie selbst, dass Sie ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs haben.

    Sie sollten dann 10 Jahre vor dem Alter, in dem bei dem mit Ihnen verwandten Familienmitglied ein Darmpolyp auftrat, eine Darmspiegelung durchführen lassen, spätestens jedoch mit 50 Jahren.

  • Wenn Sie Frage 3 mit Ja beantwortet haben, liegt in ihrer Familie wahrscheinlich eine erbliche Form von Darmkrebs vor. Wenn Sie mit den an Krebs erkrankten Personen direkt verwandt sind, d. h. die genannten Krebserkrankungen bei Ihren Eltern, Geschwistern oder Kindern aufgetreten sind, haben Sie ein stark erhöhtes Risiko für eine Darmkrebserkrankung.

    Sie sollten sich dann unbedingt von einem Facharzt (Gastroenterologen oder Humangenetiker) über geeignete Vorsorgemaßnahmen beraten lassen. Familien mit erblichem Darmkrebs wird empfohlen, dass alle Mitglieder, die direkt mit den an Krebs Erkrankten verwandt sind, schon im Alter von 25 Jahren eine Darmspiegelung durchführen und sie in regelmäßigen Abständen wiederholen lassen.

Quelle: www.darmkrebs.de

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