Informationen

Wer ist betroffen?

Grundsätzlich ist Darmkrebs eine altersabhängige Erkrankung. Wie die Zahlen des Robert Koch Instituts belegen, steigt die Häufigkeit von Darmkrebs ab einem Alter von 40 Jahren langsam an. Ab diesem Zeitpunkt sollte deshalb auch Früherkennung beginnen. Das Lebenszeitrisiko, an Darmkrebs zu erkranken, beträgt 6 %. Neuere Studien zeigen auf, dass Männer gegenüber Frauen, bereits 10 Jahre früher ein erhöhtes Risiko haben an Darmkrebs zu erkranken. Patienten mit Typ 2 Diabetes haben gegenüber der Normalbevölkerung ein etwa dreifach erhöhtes Risiko zu erkranken. Sinnvoll für alle diese Gruppen ist es, früher und intensiver zu suchen.

 

Familiärer Darmkrebs

Grundsätzlich ist das Risiko an Darmkrebs zu erkranken erhöht, wenn ein direkter Verwandter bereits Darmkrebs hat.
Mehr dazu unter: Testen Sie Ihr Darmkrebsrisiko

Darüber hinaus gibt es Familien, in denen Darmkrebs gehäuft auftritt, d.h mehrere Verwandte hatten/haben Darmkrebs.
Diese Menschen können einer besonderen Diagnostik oder Beratung bedürfen.
Informieren Sie sich unter: Familienhilfe Darmkrebs e.V.

 

Schutz vor Darmkrebs

Wissenschaftlich nachgewiesen gibt es keine einzelne Maßnahme/Ernährung, die Darmkrebs sicher vermeidet. Sinnvoll sind eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und ein nicht zu hohes Körpergewicht. Nachgewiesen ist jetzt, dass körperliche Bewegung einen sehr positiven Einfluss hat. Eine Studie aus 2011 mit mehr als 400.000 Teilnehmern hat aufgezeigt, dass bereits 15 Minuten Sport am Tag oder 90 Minuten pro Woche das Risiko Darmkrebs um 25 % reduziert. Die besonders gute Nachricht: Es muss nicht Hochleistungssport sein, bereits Spazieren gehen und Gartenarbeit sind hier als Sport anzusehen.

 

Früherkennung

Die größte Sicherheit, Darmkrebs zu erkennen, ist bei der Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie) gegeben. Diese wird ab dem 55. Lebensjahr von den Krankenkassen angeboten. Die Spiegelung kann in einem Abstand von 10 Jahren wiederholt werden. Ab dem 50. Lebensjahr besteht Anspruch auf den Testbrief zum Nachweis von Blut im Stuhl.
Jetzt gibt es auch die modernen immunologischen Tests, die eine deutlich bessere Nachweisgrenze haben(Verdoppelung gegenüber dem Kassentest). Diese sind aber zur Zeit noch keine Kassenleistung, sondern müssen privat bezahlt werden.

Wenn Sie Darmkrebs vermeiden wollen müssen Sie selbst aktiv werden.

Gehen Sie zum Arzt oder bestellen Sie einen Test.

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